Windschreiber
bereit
–.–m/s
– km/h
Beaufort
Messung nicht gestartet
60 s ← jetzt — Böe (3 s)   — Mittel (1 s)
Mittel 60 s
m/s
Böe max
m/s
Pegel
dB
Kalibrierung
01

Nullpunkt setzen

In Windstille (drinnen, Fenster zu) 5 s ruhig halten. Legt das Grundrauschen des Mikrofons fest, das von jeder Messung abgezogen wird.

kein Nullpunkt gesetzt
02

Referenzwind übernehmen

Im offenen Gelände im Wind stehen, bekannte Windgeschwindigkeit eintragen, dann übernehmen. Ein Punkt reicht – die Kurve ergibt sich aus der Physik.

unkalibriert – Werte sind Schätzungen
03

Exponent

Schalldruck des Windrauschens wächst etwa mit v². Das entspricht 40 dB pro Dekade. Bei windgeschütztem Mikrofon eher flacher.

40
04

Zurücksetzen

Löscht Nullpunkt und Referenzpunkt.

Was hier wirklich gemessen wird: nicht der Wind, sondern das Druckrauschen, das die Turbulenz an der Mikrofonmembran erzeugt. Auswertung im Band 25–160 Hz. Das funktioniert brauchbar zwischen etwa 2 und 15 m/s und nur, wenn das Mikrofon frei liegt (keine Hülle davor) und du selbst still stehst. Sprechen, Regen, Kleidung am Gehäuse und Verkehr verfälschen den Wert – deshalb die Störanzeige. Genauigkeit nach sauberer Kalibrierung realistisch ±25 %, ohne Kalibrierung reine Größenordnung. Für belastbare Werte brauchst du ein Flügelrad- oder Ultraschallanemometer.